Mitarbeiterinterview: "Bei uns steht der Kunde im Fokus"

Lutz Preußners ist unser Verantwortlicher für die Bereiche Sales und Customer Excellence. In unserem Mitarbeiterinterview gibt er detaillierte Einblicke in seinen Arbeitsalltag, seine Führungsphilosophie sowie seine Zukunftsvision für Paychex.

Lutz, wie lange bist du schon bei Paychex und wie sieht dein Aufgabengebiet aus?

Ich bin seit Mai 2020 bei Paychex und seitdem für den Bereich Sales verantwortlich. Im Oktober 2021 habe ich zusätzlich die Verantwortung für den neu geschaffenen Bereich Customer Excellence übernommen.

 

Was gefällt dir besonders gut an Paychex?

In erster Linie, dass kein Tag ist, wie der andere. Und das meine ich durchweg positiv, denn ich mag keine dauerhaften Routinen. Ich habe klare Ziele und viel Verantwortung übertragen bekommen, aber gleichzeitig auch den notwendigen kreativen Freiraum zur Erreichung dieser Ziele. Das mag ich sehr. Zudem spüre ich das hundertprozentige Vertrauen meines Vorgesetzten Tim (Anmerkung: Paychex Geschäftsführer). Das alles motiviert mich, mich jeden Tag mit voller Kraft für die Belange von Paychex und meinen Teams einzusetzen.

 

Du bist Director Sales & Customer Excellence. Wie sieht das Zusammenspiel zwischen den beiden Bereichen aus? Die Abteilung Customer Excellence wurde neu eingeführt. An was arbeitet ihr?

Bei uns steht der Kunde im Fokus und das ist auch das Bindeglied zwischen den beiden Bereichen. Im Sales sind wir auf die Neukundengewinnung ausgerichtet. Wir beraten Unternehmen bedarfsgerecht und kundenindividuell zu unseren Produkten und Dienstleistungen rund um die Lohn-Gehaltsabrechnung sowie die Digitalisierung von HR-Prozessen. Im Bereich Customer Excellence unterstützen wir Bestandskunden bei Problemen und Fragen und versuchen all unsere internen Prozesse und Abläufe so zu optimieren, dass wir als gesamtes Unternehmen noch kundenorientierter agieren und die Zufriedenheit unserer Kunden sukzessive erhöhen.

 

Du treibst die Unternehmensentwicklung bei Paychex maßgeblich mit voran. Was ist deine Vision für Paychex, welche Bereiche befinden sich in der Entwicklung?

Wir machen bei Paychex schon viele Dinge richtig gut. Wir haben motivierte Mitarbeiter*innen, die schon sehr lange im Unternehmen sind, über wahnsinnig viel Erfahrung verfügen und einen tollen Job machen. Trotzdem ist es wichtig, dass sich ein Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und teilweise auch ein Stückweit neu erfindet, ohne seine Kernkompetenz komplett zu verändern. Ich denke, in diesem Prozess befinden wir uns aktuell. Wir arbeiten an neuen Produkten und Dienstleistungen, die unseren Zielgruppen, klein- und mittelständischen Unternehmen, dabei helfen sollen, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und sich dabei weiterhin auf ihre Kernkompetenzen und -prozesse konzentrieren zu können. Wir arbeiten dabei sowohl an modernen Software-Lösungen im HR-Umfeld für den DIY-Gebrauch als auch an weiteren Outsourcing-Services, wie wir sie ja bereits im Bereich Lohn- und Gehaltsabrechnung erfolgreich anbieten.

 

Du führst zwei große Teams. Wie würdest du deinen Führungsstil beschreiben?

Mein Ziel ist es, jedem meiner Mitarbeiter*innen ein Arbeitsumfeld bereit zu stellen, in dem er/sie seinen/ihren Job bestmöglich ausüben kann. Dazu zählt Unterstützung in jeglicher Form: Zuhören und jederzeit ein offenes Ohr zu bieten, zu loben und zu motivieren, aber auch etwaige Stolpersteine zu beseitigen und bei Bedarf Trainings und Coachings anzubieten. Gleichzeitig arbeite ich aber mit klaren Zielen und Erwartungsmanagement, damit jede/r weiß, woran er/sie gemessen wird. Im Sales lässt sich ohne Ziele nicht vernünftig arbeiten, aber bei mir steht immer der Mensch im Vordergrund und entsprechend versuche ich auch zu führen.

 

Du hast einst dein eigenes Start-Up gegründet. Was hast du daraus gelernt und bringst du Erfahrungen aus dieser Zeit bei Paychex mitein?

Ja, das war eine ganz spannende Erfahrung. Ich habe 2009 den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und mit Freunden ein Start-up im Bereich Online-Lebensmittelhandel gegründet.

Rückblickend betrachtet waren wir vermutlich etwas zu früh unterwegs, denn so schlimm die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen für uns alle war, für den Online-Lebensmittelhandel war sie ein echter Booster. Leider ist 2012 eine Finanzierungsrunde, die die deutschlandweite Expansion unseres Start-Ups ermöglichen sollte, in letzter Sekunde beim Notar gescheitert, was extrem bitter war, da wir kurze Zeit später Insolvenz anmelden mussten.

Aber es war sehr lehrreich für mich und hat mich als Person, fachlich und persönlich, wahnsinnig weitergebracht. Ich habe gelernt, Widerstände zu überwinden und, dass es für ein Unternehmen wichtig ist, sich immer weiterzuentwickeln. Aber auch, dass Fehlermachen nicht nur erlaubt sein muss, sondern ganz wichtig ist, um sich zu entwickeln. Als Unternehmen aber auch als Mitarbeiter. Das versuche ich hier vorzuleben und viele Mitstreiter*innen zu finden.

 

Privat ist deine Leidenschaft das Tennis spielen. Was nimmst du daraus mit für deinen Arbeitsalltag?

Ich spiele Tennis trotz meines fortgeschrittenen Alters immer noch wettkampfmäßig, weil ich den Sport und auch den Wettkampf liebe. Aber vor allem habe ich viel Spaß mit meiner Mannschaft, der Teamaspekt steht also im Vordergrund. Und das lässt sich gut auf meinen Job übertragen. Ich bin ein Teamplayer und ich gewinne gerne. Aber jeder Erfolg eines Einzelnen ist immer auch ein Teamerfolg, der dann im Team gebührend gefeiert wird. Und wir feiern gerne bei Paychex, das kann ich guten Gewissens behaupten! 😊

 

Du hast viel Verantwortung. Wie gehst du mit Druck um?

Ich persönlich finde Druck per se nicht schlecht. Ich unterscheide zwischen positivem und negativem Druck. Positiver Druck bedeutet für mich, dass mit ambitionierten, aber erreichbaren Zielen gearbeitet wird, die zwischen mir und meinem Vorgesetzten gemeinsam vereinbart wurden und die mit entsprechender Incentivierung und Unterstützung verbunden sind - das motiviert mich. Und so ist es bei Paychex. Negativer Druck bedeutet, Ziele werden vom Vorgesetzten aufoktroyiert ohne ausreichende Incentivierung und Unterstützung. Dann wird Druck einfach so weitergegeben – das demotiviert mich.